Logo der Bürgerinitiative Eine bessere Mitte für Fürth Abendstimmung auf der Fürther Freiheit      
 
 
 
Was bisher geschah...
Aufgrund der Aufgabe der bisherigen Pläne des Investors Sonae Sierra hat die Bürgerinitiative die Sammlung von Unterschriften für das Bürgerbegehren vorerst ausgesetzt.
 


 

Am Samstag, den 16. Mai 2009 fiel der Startschuss für das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative "Eine Bessere Mitte für Fürth" anläßlich unseres Festes in der Rudolf-Breitscheid-Straße

Die links abgebildete Unterschrifenliste kann hier heruntergeladen und ausgefüllt abgegeben werden bei unseren Infoständen Samstags in der Rudolf-Breitscheid-Straße und in folgenden Läden:

Betten Bauernfeind, Königsplatz 8
Mo.-Fr. 8.30-18 Uhr, Sa. 9-13 Uhr

Buchhandlung Jungkunz
Friedrichstraße 3
Mo.-Fr. 9-19 Uhr, Sa. 9-16 Uhr

Eine-Welt-Laden Fürth, Königstr. 72
Mi.-Sa. 10-13 Uhr, Mi.-Fr. 15-18 Uhr

ER Mode International
Schwabacher Str. 22
Mo.-Fr. 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr

Mann o Mann Männermode
Gustavstraße 35
Mo.-Fr. 14-18 Uhr, Sa. 11-13 Uhr

Bistro Galerie, Gustavstr. 14
Mo.-So 19-1 Uhr Mo+Mi 11:30-14:30

An den angegebenen Stellen liegen die Listen selbstverständlich auch zum direkten Unterschreiben aus.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, die unterschriebenen Listen per Post an die auf dem Formular unten angegebenen Vertreterinnen und Vertreter zu senden.

 
Bitte beachten Sie, dass nur volljährige Bürger Fürths unterschreiben, da andernfalls die Unterschrift ungültig ist! Selbstverständlich sind Mitbürger aus EU-Mitgliedstaaten, die ihren Wohnsitz in Fürth haben, ebenfalls unterschriftsberechtigt.

Um im Einwohnermeldeamt die Korrektheit der Berechtigung der Unterschrift zu prüfen, werden die genauen persönlichen Daten, wie Name, Geburtsdatum und Anschrift benötigt. Die Bürgerinitiative wird diese Daten nicht an Dritte weitergeben und auch nicht für eigene Werbezwecke gebrauchen. Wer Informationen von der Bürgerinitiative erhalten möchte, muß sich ausdrücklich erklären, z.B. um unserem Newsletter zu erhalten. Weitere Informationen zum Datenschutz dieser Webseite finden Sie in unserem Impressum.

Zum Verfahren des Bürgerbegehrens / Bürgerentscheids finden Sie Grundsätzliches hier und
Informationen speziell für Bayern bei Mehr Demokratie e.V.
 
Bürgerbegehren Quorum-Meter
Start am 16.5.2009, Stand vom 30.6.2009
 
 

 

Podiumsdiskussion des VCD (Verkehrsclub Deutschland) zur 'Neuen Mitte' am Mi., 8.7.2009 mit Vertretern der Stadt Fürth, des VCD und der Bürgerinitiative.
 
Hier der Bericht zur Veranstaltung
 
Das Podium (v.l.n.r.: Dr. Andrea Hailmeier (CSU), Baureferent Joachim Krause, Markus Bienk (SPD, vertrat in der 2. Halbzeit Sepp Körbl) und Brigitte Dittrich (Grüne) ...   ... und die Zuhörer.
 
Informationsveranstaltung am Mittwoch, 20.5.2009
"Einkaufsstadt Fürth. Eine Analyse des innerstädtischen Einzelhandels." Ein Vortrag von Dr. Michael Müller, Wirtschaftsexperte der Bürgerinitiative "Eine Bessere Mitte für Fürth".
 
Die Analyse ist hier herunterladbar und hier der Vortrag
 
Dr. Michael Müller bei seinem Vortrag "Einkaufsstadt Fürth"   Dr. Christofer Hornstein und die Projektbeauf-tragte Innenstadt des Wirtschaftsreferats, Frau Karin Hackbarth-Herrmann
     
 
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion Herr Siegfried Tiefel   Die Grünen-Bezirksrätin Frau Birgit Raab bei ihrer Wortmeldung
     
Dazu der Artikel in den Fürther Nachrichten vom 23.5.2009:
"Ein Streit um Zahlen"

und der Artikel in der Nürnberger Zeitung vom 25.5.2009:
"Überschätzte 'Neue Mitte'?"
Straßenfest der Bürgerinitiative am Samstag, 16.5.2009 in der Rudolf-Breitscheid-Straße unter dem Motto Besser feiern
 
 

Am Samstag, den 16. Mai 2009,
wurde von 12 bis 20 Uhr in
der Rudolf-Breitscheid-Straße zwischen Schwabacher- und
Friedrichstraße deutlich, warum die Öffentlichkeit der Straße so wertvoll ist.

Vier Fürther Bands gaben den
Ton an:
"Wedomaja", "Rey Vulcano",
"Harzers Bazaar"und "Grateful Daddies featuring Mom".

Bei Bratwürsten, Bier und Kuchen informierte die Bürgerinitiative über ihre Ziele.

Für 10,- € erstellten unsere Aktiven ein individuell gestaltetes T-Shirt mit dem BI-Logo nach Ihren Vorgaben.

Von 14–17 Uhr leitete Ottilie eine Kindermalstunde.

Mit dem Straßenfest startete
die Bürgerinitiative "Eine bessere
Mitte für Fürth" das Sammeln von
Unterschriften für das Bürger-
begehren, das fordert, dass auf
Grundlage eigener Planungen für
die Innenstadt die Stadt Fürth ein
städtebauliches Konzept entwickeln
soll, das die Rudolf-Breitscheid-
Straße als öffentlich gewidmete
Straße sichert.

 
Bilder vom Straßenfest in der Rudolf-Breitscheid-Straße
     
 
Unsere Aktiven am Kuchenstand   Harzers Bazaar on stage!
     
 
Bürgermeister Markus Braun mit BI-Vertretern Dr. Thomas Heyden und Dr. Christofer Hornstein   Otilie, die die Kindermalstunde ausrichtete bei der Kunstdebatte mit einer Teilnehmerin
     
 
Werner Schmidt (im Kampfanzug) beim Ansagen von Greatful Daddies featuring Mom   Dr. Christofer Hornstein, OB Dr. Thomas Jung und Fürths SPD-Vorsitzender Horst Arnold
     
 
OB Dr. Thomas Jung diskutiert mit Bürgern   Unsere Aktiven bei der BI-Logo-Bügelaktion
Vorstellung der "Neue-Mitte"-Entwürfe am Montag, 4.5.2009
 
 
Einer der vorgestellten Pläne zur sogenannten "Neuen Mitte" des Investors Sonae Sierra   Der Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung diskutiert mit Dr. Christofer Hornstein (Bürgerinitiative), Christina Rauch und Matthias Bauer (Arbeitsgemeinschaft der Kritischen Einzelhändler) und dem Wirtschaftsreferenten der Stadt Fürth, Herrn Müller
Dazu die

Artikel
in den Fürther Nachrichten vom 05.05.2009:
"Ernüchterung statt Erkenntnis"

Artikel
in der Nürnberger Zeitung vom 05.05.2009:
"Fürth will um 'Jahrhundertchance' kämpfen"
 
Gefahr für Pläne des portugiesischen Investors Sonae Sierra zur "Neuen Mitte" aufgrund fehlerhaften Projektmanagements
am Donnerstag, 30.4.2009
 
Artikelserie in den Fürther Nachrichten vom 01.05.2009:

"Ein Hausbesitzer blockiert die Neue Mitte"

"Nicht nur Enttäuschung - Stadträte reagieren unterschiedlich auf drohendes Aus"

"Das ist eine unangenehme Situation - Die Betreiber des Park-Hotels hängen in der Luft"

"Fürther David pocht auf Familiengeschichte"

Kommentar von Wolfgang Händel: "Kein Grund zur Schwarzmalerei"
Presseerklärung der Stadt Fürth vom 30.04.2009
Informationsveranstaltung am Dienstag, 21.4.2009
"Das Stadtdenkmal Fürth. Entwicklungsgeschichte und denkmal-pflegerische Zielsetzungen" Ein Vortrag von Dr. Matthias Exner und Dr. Gerhard Ongyerth, gehalten von Dr. Matthias Exner vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
 

Die Einladung und Presseerklärung

Der Text des Vortrags (mit freundlicher Genehmigung der Autoren)

Der Artikel in den Fürther Nachrichten "Denkmalpfleger im Clinch mit der Stadtspitze"

Zusatzinformation zum Thema auf der Seite des Deutschen Städtetags:
Denkmalpflege in der Europäischen Stadt - Göttinger Appell

und die Appelle, Empfehlungen und Resolutionen des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz

Leserbriefe in den Fürther Nachrichten am Donnerstag, 9.4.2009

Für grössere Darstellung auf den Text klicken
Infostand der Bürgerinitiative am Samstag, 4.4.2009
     
 
Blick über unsere Holzmodelle ...   ... in die Rudolf-Breitscheid-Straße.
Leserbriefe in den Fürther Nachrichten am Mittwoch, 25.3.2009

Für grössere Darstellung auf den Text klicken
Infostand der Bürgerinitiative am Samstag, 14.3.2009
     
 
Die Aktiven ...   ... am Infostand in der Schwabacher Straße.
Informationsveranstaltung "Die Mitte wird nicht zubetoniert" am Freitag, 13.3.2009
 

Erfolgreiche Bürgerinitiativen aus anderen Städten berichteten über ihren Kampf gegen geplante Shoppingcenter.

Unsere Gäste waren (v.l.n.r.)
Frau Dr. Elisabeth Gabler aus Würzburg und Herr Dr. Herwig Schenk aus Minden / Westfalen, dann Dr. Christofer Hornstein und Werner Schmidt von der Bügerinitiative "Für eine bessere Mitte für Fürth"

     
Leserbrief in den Fürther Nachrichten am Samstag, 28.2.2009

Für grössere Darstellung auf den Text klicken
Infostand der Bürgerinitiative am Samstag, 28.2.2009
     
 
In der Rudolf-Breitscheid-Straße ...   ... unser Infostand!
     
 
Unsere letzte Schicht in Aktion ...   ... und beim Gruppenfoto
Dazu der verteilte Handzettel
Leserbrief in den Fürther Nachrichten am Samstag, 21.2.2009

Für grössere Darstellung auf den Text klicken
Infostand der Bürgerinitiative am Samstag, 21.2.2009
     
 
In der Rudolf-Breitscheid-Straße ...   ... unser Infostand!
 
Infostand der Bürgerinitiative am Samstag, 14.2.2009
     
 
Handzettelverteilung ...   ... und Diskussionen!
Dazu der verteilte Handzettel
Treffen der Bürgerinitiative mit Wirtschaftsreferent Horst Müller und der Innenstadtbeauftragten Frau Karin Hackbarth-Herrmann am Mittwoch, 4.2.2009
 

Von links nach rechts: Dr. Christofer Hornstein (BI), Karin Hackbarth-Herrmann (Projektbeauftragte Innenstadt), Horst Müller (Wirtschaftsreferent der Stadt Fürth), Susanne Zoller (BI), Dirk John (BI)

Die Bürgerinitiative wurde von der Stadt Fürth am 04.02.2009 zu einem Gedankenaustausch in
das Wirtschaftsrathaus eingeladen Damit nahm die Stadt Fürth das von der Bürgerinitiative
auf der Podiumsdiskussion der FN am 19.01.2009 ausgesprochene Angebot zum konstruktiven
Dialog mit allen Projektbeteiligten an. In einer über 2 ½ Stunden dauernden Debatte wurden
die Positionen der Bürgerinitiative sowie der Stadt dargelegt.

Siehe dazu auch der Artikel in den Fürther Nachrichten

Treffen der Bürgerinitiative mit dem Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung am Mittwoch, 21.1.2009


Ursula Kreutz als Vertreterin der Bürgerintiative "Eine bessere Mitte für Fürth" überreicht dem Oberbürgermeister der Stadt Fürth, Dr. Thomas Jung das Buch "Angriff auf die City" im von ihr gestalteten künstlerischen Einband.
 

Aus dem Artikel "Kampf um den öffentlichen Raum" vom 26.1.2009 in den Fürther Nachrichen:

Man sei sich in dem "sehr sachlichen" Dialog (Jung) zwar einig gewesen, dass die Areale links und rechts der Rudolf-Breitscheid-Straße und der Hallstraße grundsätzlich geeignet sind, um neue Einzelhandelsangebote zu entwickeln, und dass man auch Handlungsbedarf sieht. Keine Annäherung habe es jedoch zunächst in punkto Altbausubstanz gegeben.

Während die Initiative die durch das 25000 Quadratmeter umfassende Einkaufszentrum bedrohten, denkmalgeschützten Häuser keinesfalls zur Disposition stellen möchte, hält der Rathauschef dagegen: Die ins Visier gerückten Sandsteinbauten seien "wertig, aber nicht hochwertig"...

Weiterlesen

Podiumsdiskussion der Fürther Nachrichten am Montag, 19.1.2009
in der Fürther Stadthalle mit Vertretern der Stadt, des Investors, der Wirtschaft, des Einzelhandels, der Industrie und Handelskammer, dem Stadtheimatpfleger und Vertretern der Bürgerinitiative "Eine bessere Mitte für Fürth".
 
 
Podium, v.l.n.r.: Martin Philippen (Sonae Sierra),
Norbert Staudt (Fürther Einzelhandelsverband),
Werner Schmidt (Verteter der Bürgerinitiative Eine Bessere Mitte für Fürth im ersten Teil) und Wolfgang Händel (Fürther Nachrichten, Moderator)
  Podium, v.l.n.r.: Alexander Jungkunz (Fürther Nachrichten, Moderator), Alexandra Beer-Scharwächter (Wirtschafts-junioren IHK),
Horst Müller (Wirtschaftsreferent der Stadt Fürth). Nicht im Bild: Stadtheimatpfleger Dr. Alexander Mayer
     



Martin Philippen, Norbert Staudt, Werner Schmidt, Wolfgang Händel, Alexander Jungkunz, Alexandra Beer-Scharwächter, Horst Müller und Stadtheimatpfleger Alexander Mayer.
Foto © Hans-Joachim Winckler, FN

 
  Ursula Kreutz auf dem Podium als Vertreterin der Bürgerintiative Eine bessere Mitte für Fürth im zweiten Teil der Podiumsdiskussion
     
 
Fragen aus dem Publikum   Aufmerksam: Der Oberbürgermeister Dr. Jung
 

Dazu der Artikel in den Fürther Nachrichten vom 20.1.2009:
Neue Mitte: 1000 Fürther beim FN-Forum - Podiumsdiskussion in der Stadthalle

der Kommentar in den Fürther Nachrichten vom 20.1.2009:
Neue Mitte: Eine ermutigende Erfahrung - Podiumsdiskussion der FN
machte Hoffnung


und das Video zur Podiumsdiskussion

 
Infostand der Bürgerinitiative am Samstag, 17.1.2009
     
 
Die Bürger informieren sich...   ...bei guter Stimmung trotz Kälte!
     
 
Verbesserungswürdig...   ...erledigt durch unsere Medienprofis!
 

Dazu das zu aufgestellte Plakat und der verteilte Handzettel (als pdf-Dokument)

Informationsveranstaltung der Bürgerinititative am Donnerstag, 15.1.2009 mit Dr. Pump-Uhlmann, Herausgeber "Angriff auf die City"
  Auf Einladung der Bürgerinitiative hat Herr Dr. Holger Pump-Uhlmann (Herausgeber des Sachbuches "Angriff auf die City") über die Entwicklung von beispielhaften Einkaufscenter-Ansiedlungen in deutschen Städten berichtet. Er ist freiberuflicher Architekt und wissenschaftlicher Mitarbeiter am "Institute of History, Architecture and Urbanism" an der Technischen Universität Delft, Niederlande.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik hat er jüngst Empfehlungen für ein konstruktives, Stadtbild erhaltendes Vorgehen bei der Ansiedelung von Einkaufszentren in Innenstädten erarbeitet (Wirkungsanalyse großer innerstädtischer Einkaufscenter).
Dr. Holger Pump-Uhlmann    
 

Rund 150 Gästen befanden sich im voll besetzten Saal. Unter ihnen auch Christian Nowak, Geschäftsführer der IHK Fürth und sein Kollege Norbert Staudt. Auch die Stadträte der Gründen und Linken waren anwesend.
Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung sowie die Stadräte von CSU und SPD folgten unserer Einladung nicht.

Städtebauliche Aspekte aus Fürther Sicht beleuchtet

Dr. Alexander Meyer, Stadtheimatpfleger der Stadt Fürth, zeigte in seinem Beitrag die geplanten drastischen Eingriffe in die denkmalgeschützte Bausubstanz auf.
Der Fürther Architekt Dr. Christofer Hornstein, unterstrich anschaulich die Bedeutung der Rudolf-Breitscheid-Straße als wichtigste Verbindung zwischen westlicher und östlicher Altstadt.
Dass die Straße öffentlich bleibe, sei für die Vitalität der Stadt unverzichtbar, so Hornstein. Mögliche Fehler in der Planung ließen sich durch die Privatisierung öffentlicher Straßen nicht mehr durch die Stadt korrigieren. Die Kommune gibt ihre Planungshoheit in einem sensiblen Teilbereich der Stadt an einen Privatinvestor ab.

Wissenschaftliche Studie zu Einkaufszentren in Innenstädten vorgestellt

Als Hauptredner des Abends sprach Dr. Holger Pump-Uhlmann, Einkaufscenter-Kritiker, Architekt und Buchautor (Angriff auf die City), wissenschaftlicher Mitarbeiter am "Institute of History, Architecture and Urbanism" an der Technischen Universität Delft, Niederlande.

Er fasste seine groß angelegte Studie über die Auswirkungen großer Einkaufszentren auf die Stadtentwicklung und den Handel zusammen:

Eine Stadt, die mit übergroßen Center überfrachtet wird, droht Schiffbruch zu erleiden. Die maximal verträgliche Größe eines neuen Einkaufszentrums gibt Pump-Uhlmann mit 15 Pro-zent der bestehenden innerstädtischen Einkaufsflächen an. Prinzipiell sollte aber die Fläche nicht mehr als 15.000 Quadratmeter betragen, da größere Zentren autark werden - sie benötigen den umliegenden Einzelhandel für ihre Existenz nicht mehr.

Pump-Uhlmann fordert die Anzahl der Parkplätze drastisch zu beschränken, da zu befürchten ist, dass ansonsten Kunden aus Stadt und Umland direkt mit dem PKW das Center anfahren, dort einkaufen und dann - ohne das Center zu verlassen - den Heimweg antreten. Der stationäre Handel in der Innenstadt würde so von Kundschaft abgeschnitten.

Weiter legte er dar, dass ein überdimensioniertes Einkaufszentrum zu Wertverlusten der weiter entfernten Geschäftsimmobilien führt. In zahlreichen deutschen Städten haben sich die Mieten nach der Ansiedlung eines Centers nach unten entwickelt, so seine Studie. Während 1A-Geschäfte in die Center umziehen, werden die freiwerdenden Ladeflächen mit zweit- und drittklassigem Handel besetzt. Die Fußgängerzone droht zu verwahrlosen.

Besonders wichtig ist bei einem integrierten Center, dass es nur das anbietet, was der Fachhandel vor Ort nicht führt. Keinesfalls darf eine Doppelung der Filialisten geschehen.

Fußgängerzonen, die länger als 2,1 Kilometer sind, sind für Konsumenten unattraktiv, haben sie doch im Schnitt nach 1,2 Kilometer Einkaufsbummel bereits genug. Durch den Zubau eines Einkaufszentrums verlängert sich die vorhandene Einkaufsmeile im Durchschnitt um 1,0 Kilometer. Dies erhöht die Zentralität mit entsprechend negativen Auswirkungen. Kon-sumenten frequentieren das vermeintlich attraktive Center und nicht mehr die Randbereiche der bestehenden Einkaufsmeile.

Pump-Uhlmann rät, offene Center zu schaffen, die in loser Bebauungsform unter Achtung der vorhandenen Strukturen um Plätze und Straßen gegliedert. Wohnen, Kultur und Konsum müssen vereint werden.
Geschlossene Einkaufszentren wie die geplante Neue Mitte lehnt er als veraltet ab, da sie mit ihrem "Stadt in der Stadt-Konzept" echte Urbanität verhindern.
Im Mutterland der "Shopping-Malls", Amerika, gehe man mittlerweile andere Wege. Man hat begonnen, nach dem Vorbild europäischer Städte, offene, den Strukturen einer Stadt nachempfundene Center zu bauen.

Berichte über die Veranstaltung

Die Veranstaltung wurde journalistisch begleitet von den Fürther Nachrichten und dem Franken-Fernsehen. Die Berichte sind zu erreichen unter:

Fernsehbeitrag im Franken TV vom 16.1.2009:
Franken TV Nachrichten vom 16.01.2009

Artikel in den Fürther Nachrichten vom 16.1.2009:
Ein Plädoyer fürs offene Einkaufszentrum - Prominenter Shopping-Mall-Kritiker kam nach Fürth: Neue Mitte «zu stark abgeschottet«

Artikel in den Nürnberger Nachrichten vom 16.01.2009:
Fürth: Herbe Kritik an der «Neuen Mitte» - «Planung auf den Kopf gestellt» - Innenstadt-SPD für das Projekt

Artikel in den Fürther Nachrichten vom 17.1.2009:
Im Publikum blieb viel Skepsis - Diskussionsabend der Bürgerinitiative zum Thema Neue Mitte in Fürth

 
Bilder von der Informationsveranstaltung:
     
 
Blick auf den vollbesetzen Saal   Dr. Christofer Hornstein
     
 
Dr. Alexander Mayer   Dr. Holger Pump-Uhlmann
 
Radiointerviews
bei Radio Franken vom 15.01.2009 mit:
Dr. Michael Müller - Sprecher der Bürgerinitiative
Dr. Thomas Jung - Oberbürgermeister der Stadt Fürth

Erster Infostand der Bürgerinitiative am Samstag, 10.1.2009

 
Blick vom Infostand in der Rudolf-Breitscheid-Straße Richtung Fürther Freiheit   Eintragen in die Adressliste
 

Dazu das zu aufgestellte Plakat und der verteilte Handzettel (als pdf-Dokument)

Artikel in den Fürther Nachrichten vom 10.01.2009:
"Neue Mitte: Kritiker werden offensiv"

Artikel in der Abendzeitung vom 10.01.2009:
"Riesen-Protest in Fürth: Stoppt das neue Einkaufs-Zentrum!"

Artikel in der Nürnberger Zeitung vom 12.01.2009:
"Das Projekt ist für Fürth zu groß - Bürgerinitiative gegen 'Neue Mitte' tritt in Aktion"

 
Leserbrief in den Fürther Nachrichten am Freitag, 2.1.2009
 

Leserbrief in den Fürther Nachrichten von Dr. Christofer Hornstein

Die engagierte Diskussion um die sog. „Neue Mitte“ in Fürth zeigt, dass immer mehr Bürger die Bedrohung Ihrer urbanen Identität durch die Pläne des portugiesischen Großinvestors erkennen. Die Art und Weise und das angeschlagene Tempo, mit dem die Stadtverwaltung mit OB Jung an der Spitze dem Vorhaben den Weg frei machen wollen, gibt der Ortsbezeichnung „Fürther Freiheit“ eine ganz neue Bedeutung. Doch Widerstand formiert sich. Der jetzt auch von der Verwaltung angebotene Dialog mit den Bürgern muss zu einer echten Bürgerbeteiligung, zu einem Bürgerentscheid führen. Doch zwischen was soll sich der Bürger entscheiden?

Die Gegenposition zum geplanten Konsumtempel „Neue Mitte“ sollte als konstruktiver Gegenentwurf ausgearbeitet werden, denn auch die Gegner der geplanten Innenstadtvergewaltigung leugnen nicht den Handlungsbedarf für die betroffenen Quartiere, sondern erkennen sehr wohl das Fehlen eines stadtverträglichen Grundkonzept für die Vision Fürth.

Weiterlesen (pdf-Dokument)

Gründung der Bürgerinititative "Eine Bessere Mitte für Fürth" am Montag, 15.12.2008

Einigkeit demonstrierten die Gründungsmitglieder der neuen Bürgerinitiative
bei ihrer Versammlung im Saal der Landeskrichlichen Gemeinschaft.
© Fürther Nachrichten, Foto: Thomas Scherer
Artikel in den Fürther Nachrichten vom 18.12.2008:
"Die Bürgerinitiative geht an den Start"

Die Bürgerinitiative gegen das Projekt Neue Mitte hat sich gegründet. Sie firmiert unter dem Namen "Eine bessere Mitte für Fürth" und will sich nun mit öffentlichen Aktionen und Informationen in die Diskussion um das Einkaufszentrum im Herzen der Stadt einmischen.

Damit fanden zwei Strömungen zueinander, die zunächst unabhängig voneinander eine kritische Haltung gegenüber den ehrgeizigen Plänen der Stadt und des portugiesischen Investors Sonae Sierra eingenommen hatten (wir haben berichtet). Man habe «eine gemeinsame Basis gefunden«, sagte Moderator Stephan Stadlbauer bei der Gründungsversammlung am Montagabend im Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft an der Gebhardtstraße.

Einig sei man sich im Bestreben, das Center in der geplanten Dimension - 26000 Quadratmeter Verkaufsfläche - und mit den zu erwartenden Auswirkungen – Abriss und Beeinträchtigung mehrerer denkmalgeschützter Häuser an der Rudolf-Breitscheid-Straße - nicht zuzulassen. Zwar erkenne man durchaus Handlungsbedarf, vor allem im Bereich des ehemaligen Fiedler- und des Wölfel-Areals. Die Bedingungen, zu denen eine Umgestaltung der Innenstadt erfolgen soll, müssten aber «durch eine gemeinsame Willensbildung in der Stadt festgelegt werden«, nicht durch einen Investor, heißt es in einer Erklärung.

Weiterlesen auf der Seite der Fürther Nachrichten

Beschluß des Stadtrats am 30.7.2008

Der Aufstellungsbeschluss im Stadtrat der Stadt Fürth erfolgte für die "Neue Mitte" am 30.07.2008 bei Tagesordnungspunkt 16 und legt den räumlichen Geltungsbereich fest:

Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 370 a - "Neuer Einkaufsschwerpunkt im Bereich und Umfeld des Fiedler-/Wölfelareals"

Hier die Vorlage zur Beschlußfassung und der Plan als Anlage zum Antrag

Die kritischen Stimmen:

In der Protokollnotiz wird vermerkt:
Der Antrag von Frau Stadträtin Galaske, Bündnis 90/Die Grünen, die Rudolf-Breitscheid-Straße als öffentlichen Raum zu belassen, wird gegen 4 Stimmen abgelehnt.

Aus dem Redebeitrag des Linken-Stadtrats Ulrich Schönweiß:

[...] Eine Straße fällt für FußgängerInnen und RadlerInnen weg. Traditionell gewachsene Strukturen werden aufgelöst und das Stadtzentrum wird privatisiert. Große Teile der Innenstadt werden dem öffentlichen Raum entzogen. Der Stadtrat und die Demokratie macht sich für diesen Bereich überflüssig, es entscheidet das Geld. [...] Was uns sehr mißtrauisch macht, ist die große plötzliche Eile. Kaum veröffentlicht, schon sollen Beschlüsse gefaßt werden. Es fehlt somit fast vollkommen die Beteiligung der Öffentlichkeit, obwohl schon 1,5 Jahre in der Verwaltung darüber debatiert wurde. Bei unserem Basistreffen hat es geheißen: "Überrumpelung allererster Güte" [...] Wir unterstützen den Stadtheimatpfleger Alexander Meier.

Der gesamte Beitrag ist auf der Website der Linken nachzulesen

 

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Informationsveranstaltung "Einkaufstadt Fürth" mit Dr. Michael Müller, Wirtschaftsexperte der Bürgerinitiative Bessere Mitte Fürth am 20.5.2009
 
Straßenfest der Bürgerinitiative in der Rudolf-Breitscheid-Straße am 16.5.2009
Vorstellung der "Neue-Mitte"-Entwürfe am 5.4.2009
Informationsveranstaltung "Das Stadtdenkmal Fürth" mit Dr. Matthias Exner vom Bayerischen Landesamt
für Denkmalpflege am 21.4.2009
Informationsveranstaltung "Die Mitte wird nicht zubetoniert" mit Frau Dr. Elisabeth Gabler (BI Würzburg) und Herr Dr. Herwig Schenk (BI Minden) am 13.3.2009
Treffen der Bürgerinitiative mit dem Wirtschaftsreferenten der Stadt Fürth Horst Müller am 4.2.2009
Treffen der Bürgerinitiative mit dem Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung am 21.1.2009
Podiumsdiskussion der Fürther Nachrichten am 19.1.2009
Informationsveranstaltung der Bürgerinititative am 15.1.2009 mit Dr. Pump-Uhlmann, Herausgeber des Buches "Angriff auf die City"
Erster Infostand der Bürgerinitiative am 10.1.2009
Gründung der Bürgerinititative "Eine Bessere Mitte für Fürth" am 15.12.2008
Beschluß des Stadtrats am 30.7.2008